Die Käserei bietet Louise die perfekte Möglichkeit tiefe Einblicke in das traditionelle Handwerk der Milchverarbeitung und die landwirtschaftliche Praxis zu erhalten. Neben den täglichen Produktionen unterstützt sie das Team tatkräftig im vielseitigen Betrieb der Einsatzstelle:
Käsepflege & Schmierarbeit: Das tägliche Wenden und Pflegen der reifenden Käselaibe im Keller.
Hygiene & Vorbereitung: Das Reinigen der Käseformen, der Räume und das Verräumen der frischen Laibe ins Salzbad.
Verpackung & Logistik: Die Weiterverarbeitung und Verpackung der Käse für den Verkauf und den Hofladen.
„Wir sind hier eine richtig große Truppe, deshalb ist beim Arbeiten eigentlich nie jemand allein“, beschreibt Louise die Stimmung im Betrieb. „Wenn man mal unsicher ist oder einen Rat braucht, guckt immer jemand mit drauf und gibt einem direkt einen praktischen Tipp. Das macht den Einstieg total leicht und nimmt die Nervosität.“
Mehr als nur ein Freiwilligendienst: Das Leben in der Hofgemeinschaft.
Ein absoluter Pluspunkt dieser Einsatzstelle ist die Möglichkeit, direkt auf dem Hof zu wohnen. Für die Freiwilligen bedeutet das ein Leben in einer lebendigen, WG-ähnlichen Gemeinschaft, inmitten eines Teams aus über 30 Leuten – von jugendlichen Praktikanten bis hin zu den Auszubildenden und Fachagrarwirten, sowie den Betriebsleiterfamilien mit ihren Kindern.
Und auch nach Feierabend lässt Louise das Handwerk nicht los: Mit einem traditionellen Rezeptbuch, das sie von Stephan geschenkt bekommen hat, experimentiert sie abends in der Küche mit kleineren Mengen an eigenem Mozzarella, Milchkefir und Wasserkefir.
Ihr Fazit für alle, die noch überlegen: „Es ist unglaublich spannend zu sehen, wie sich das Produkt entwickelt. Wenn man die Käse nach drei, sechs oder neun Monaten Reifezeit im Verkauf sieht und weiß: "Da war ich dabei, den habe ich mitgemacht – das ist einfach ein großartiges Gefühl!“
Dass Louise so viel lernt, ist kein Zufall, sondern Teil der Hof-Philosophie. Die Betriebsleiter Stephan und Claudia haben sich ganz bewusst dagegen entschieden, die Produktion zu automatisieren. „Wir könnten auch einmal die Woche eine große 1.000-Liter-Charge höher technisiert durchjagen“, erklärt Stephan. „Das würde aber bedeuten, dass die Freiwilligen und Auszubildenden eigentlich gar nicht mehr am Kessi stehen, sondern am Ende nur noch abwaschen. Wir halten die Einheiten bewusst kleiner und handwerklicher, damit die Leute wirklich selbstständig arbeiten und das Handwerk von Grund auf lernen können.“
Deine Einsatzstelle in der Landwirtschaft & Käserei.
Der Hof setzt auf handwerkliche Qualität und eine vielseitige Ausbildung. Freiwillige sind hier keine reinen Hilfskräfte, sondern lernen das Handwerk der Milchverarbeitung von der Pike auf und übernehmen echte Aufgaben in der Produktion.
Dein Weg zum Freiwilligendienst: Du hast Lust auf ein handwerkliches Jahr in einer starke Hofgemeinschaft und möchtest wissen, welche Plätze aktuell frei sind? Informiere dich jetzt und starte dein eigenes Abenteuer auf dem Hof!