Im Freiwilligendienst (wie FSJ, FÖJ oder BFD) erhältst du kein klassisches Gehalt, da es sich um ein ehrenamtliches Engagement handelt. Stattdessen bekommst du monatlich ein Taschengeld, dessen Höchstgrenze im Gesetz festgehalten ist. Die Höchstgrenze liegt 2026 bei 676 Euro im Monat.
Das beste JA deines Lebens
Die drei Dienstarten kurz erklärt
Beim FSJ engagierst du dich in einer gemeinwohlorientierten Einrichtung und leistest so einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft. Mögliche Einsatzorte sind unter anderem Kindertagesstätten, Sportvereine oder Krankenhäuser.
Wenn du dich für die Natur und Umweltschutz interessierst, kann das FÖJ spannend für dich sein. Mögliche Tätigkeitsfelder sind zum Beispiel der Tierschutz oder politisches Engangement in Umweltverbänden.
Der BFD ist die Chance für Menschen jeden Alters, jeder Herkunft und mit jedem Schulabschluss, sich für das Allgemeinwohl zu engagieren. Das kann zum Beispiel im sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich sein.
Häufige Fragen zum Freiwilligendienst
Während deines Freiwilligendienstes bist du rundum abgesichert – und das für dich völlig kostenlos:
- Voller Schutz: Du wirst in allen fünf Säulen der Sozialversicherung angemeldet (Kranken-, Pflege-, Renten-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung).
- Kostenübernahme: Deine Einsatzstelle bzw. der Träger übernimmt 100 % der Beiträge (sowohl den Arbeitgeber- als auch den Arbeitnehmeranteil).
- Eigene Krankenversicherung: Du erhältst für die Zeit des Dienstes eine eigene Mitgliedschaft bei einer gesetzlichen Krankenkasse deiner Wahl (eine Familienversicherung ruht in dieser Zeit).
- Unfall- & Haftpflicht: Unfälle während der Arbeitszeit sowie auf dem Hin- und Rückweg sind über die Berufsgenossenschaft abgesichert. Auch eine Diensthaftpflicht ist in der Regel über den Träger abgedeckt.