Maxis BFD zwischen Fußballplatz und Klassenzimmer
Struktur, Sport und neue Perspektiven:

Maxis BFD zwischen Fußballplatz und Klassenzimmer

Anstatt direkt ins Studium zu stürzen, hat Maxi (19) beim TSV Apensen den „Doppelpass“ gewagt. Er unterstützt Lehrer in der Oberschule und trainiert gleichzeitig Jugendteams im Fußball. Erfahre hier, wie der Bundesfreiwilligendienst Maxi geholfen hat, Struktur zu finden, Lizenzen zu erwerben und sich optimal auf seine kommende Ausbildung vorzubereiten.

Der sanfte Einstieg ins Arbeitsleben

Für Maxi stand ein Freiwilligendienst ursprünglich gar nicht ganz oben auf der Liste. Wie viele Abiturienten dachte er eher an die klassischen Wege: Ausbildung, Studium oder Reisen. An seiner Schule wurde das Thema kaum thematisiert – Informationen über Freiwilligendienste gab es dort so gut wie gar nicht.

Doch die Entscheidung für den BFD im Sportverein TSV Apensen erwies sich als Glücksgriff. "Es ist eigentlich ein guter Einstieg in das Arbeitsleben", reflektiert Maxi heute. In einer 39-Stunden-Woche lernt er, Verantwortung zu übernehmen und sich selbst zu strukturieren – eine wertvolle Erfahrung nach der oft weniger fest getakteten Abiturphase.

SchuleDoppelpass zwischen Schule und Verein

Maxis Alltag ist extrem abwechslungsreich, da er gleich an zwei Orten gebraucht wird: an der Oberschule Apensen und im Sportverein.

  • Vormittags in der Schule: Maxi begleitet Lehrer im Unterricht der Klassen 5 bis 10 und unterstützt gezielt Schüler, die Hilfe benötigen.
  • Nachmittags auf dem Platz: Er leitet eine eigene Sportspiel-AG, trainiert zwei Fußballmannschaften und unterstützt beim Eltern-Kind-Turnen.
  • Das Highlight: Die Arbeit mit den C-Mädchen-Fußballmannschaften macht ihm besonders Spaß 

TurnhalleMehr als nur ein „Taschengeld-Job“

Neben der praktischen Arbeit nutzt Maxi die Chance zur Weiterbildung: Über den BFD absolviert er eine Ausbildung zum Vereinsmanager. Die dazugehörigen Seminare beschreibt er als tolle Möglichkeit, Wissen über Vereinsstrukturen zu sammeln und sich in einer starken Gemeinschaft mit anderen Freiwilligen auszutauschen.

Kritische Stimmen im Freundeskreis merkten anfangs an, dass man für eine volle Arbeitswoche nur ein Taschengeld bekommt. Doch für Maxi zählt etwas anderes viel mehr: der Zuwachs an Erfahrung, Belastbarkeit und Stressresistenz.

"Mir hat es auf jeden Fall sehr viel weitergeholfen bei der Strukturierung und dabei, einen festen Plan für jeden Tag zu haben", erklärt er. Besonders der direkte Draht zu den Eltern im Verein hat seine Kommunikationsfähigkeit gestärkt. Mit diesem neuen Selbstbewusstsein blickt er nun entspannt in die Zukunft: Im Anschluss an seinen BFD beginnt Max eine Ausbildung zum Industriekaufmann in Bremen.

Dein Weg zum Freiwilligendienst im Sport:

Maxi wird durch den ASC Göttingen begleitet. Wenn du auch eine Trainerlizenz machen oder im Sportverein durchstarten willst, melde dich hier: jetzt Kontakt zum Träger (ASC Göttingen) aufnehmen 

Lust auf Sport und Teamgeist wie beim TSV Apensen? Maxis Einsatzstelle bietet tolle Möglichkeiten für alle, die Sport und Pädagogik verbinden wollen:  hier geht’s zum TSV Apensen