Der sanfte Einstieg ins Arbeitsleben
Für Maxi stand ein Freiwilligendienst ursprünglich gar nicht ganz oben auf der Liste. Wie viele Abiturienten dachte er eher an die klassischen Wege: Ausbildung, Studium oder Reisen. An seiner Schule wurde das Thema kaum thematisiert – Informationen über Freiwilligendienste gab es dort so gut wie gar nicht.
Doch die Entscheidung für den BFD im Sportverein TSV Apensen erwies sich als Glücksgriff. "Es ist eigentlich ein guter Einstieg in das Arbeitsleben", reflektiert Maxi heute. In einer 39-Stunden-Woche lernt er, Verantwortung zu übernehmen und sich selbst zu strukturieren – eine wertvolle Erfahrung nach der oft weniger fest getakteten Abiturphase.
Doppelpass zwischen Schule und Verein
Maxis Alltag ist extrem abwechslungsreich, da er gleich an zwei Orten gebraucht wird: an der Oberschule Apensen und im Sportverein.
- Vormittags in der Schule: Maxi begleitet Lehrer im Unterricht der Klassen 5 bis 10 und unterstützt gezielt Schüler, die Hilfe benötigen.
- Nachmittags auf dem Platz: Er leitet eine eigene Sportspiel-AG, trainiert zwei Fußballmannschaften und unterstützt beim Eltern-Kind-Turnen.
- Das Highlight: Die Arbeit mit den C-Mädchen-Fußballmannschaften macht ihm besonders Spaß
Mehr als nur ein „Taschengeld-Job“
Neben der praktischen Arbeit nutzt Maxi die Chance zur Weiterbildung: Über den BFD absolviert er eine Ausbildung zum Vereinsmanager. Die dazugehörigen Seminare beschreibt er als tolle Möglichkeit, Wissen über Vereinsstrukturen zu sammeln und sich in einer starken Gemeinschaft mit anderen Freiwilligen auszutauschen.
Kritische Stimmen im Freundeskreis merkten anfangs an, dass man für eine volle Arbeitswoche nur ein Taschengeld bekommt. Doch für Maxi zählt etwas anderes viel mehr: der Zuwachs an Erfahrung, Belastbarkeit und Stressresistenz.
"Mir hat es auf jeden Fall sehr viel weitergeholfen bei der Strukturierung und dabei, einen festen Plan für jeden Tag zu haben", erklärt er. Besonders der direkte Draht zu den Eltern im Verein hat seine Kommunikationsfähigkeit gestärkt. Mit diesem neuen Selbstbewusstsein blickt er nun entspannt in die Zukunft: Im Anschluss an seinen BFD beginnt Max eine Ausbildung zum Industriekaufmann in Bremen.
Dein Weg zum Freiwilligendienst im Sport:
Maxi wird durch den ASC Göttingen begleitet. Wenn du auch eine Trainerlizenz machen oder im Sportverein durchstarten willst, melde dich hier: jetzt Kontakt zum Träger (ASC Göttingen) aufnehmen
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