Jana Bufdi beim Bund für soziale Verteidigung
Janas BFD in der politischen bildungsarbeit:

Ein Jahr im Einsatz für den Frieden

Jana (18) hat sich nach ihrem Abitur gegen den direkten Weg an die Uni und für einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) entschieden. In Zeiten globaler Krisen wollte sie ein Zeichen setzen und tatkräftig in der Friedensarbeit mitwirken. Beim Bund für Soziale Verteidigung (BSV) hat sie genau den richtigen Ort dafür gefunden – inklusive erster eigener WG und wertvoller Einblicke in die politische Arbeit.
Gerade in einer Zeit, in der internationale Konflikte eskalieren und rechte Meinungen immer mehr Zuspruch gewinnen, war es für Jana schnell klar: Sie möchte ihren BFD bei einer Friedensorganisation absolvieren. Der Bund für Soziale Verteidigung (BSV) bot ihr die perfekte Möglichkeit, tiefe Einblicke in die politische Praxis und die Arbeit einer NGO zu erhalten.

Zwischen Social Media und Büroalltag

Egal ob digital oder ganz klassisch in der Geschäftsstelle – Janas Aufgabenbereich ist vielfältig. Eine ihrer absoluten Lieblingsbeschäftigungen ist die Gestaltung der Social-Media-Kanäle. Hier kann sie sich kreativ mit verschiedenen Designs ausleben und lernt gleichzeitig selbst noch jede Menge über die komplexen Themen der Friedensbewegung.

Neben der kreativen Arbeit unterstützt Jana das Team tatkräftig im alltäglichen Betrieb der Geschäftsstelle:

  • Bearbeiten von Bestellungen
  • Entgegennehmen von Telefonaten
  • Protokollieren der wöchentlichen Teamsitzungen

„Eine große Erleichterung war es, dass ich von Anfang an als fester Bestandteil des Teams aufgenommen wurde“, erzählt Jana. „Ich stand nie unter Druck, neue Aufgaben sofort perfekt beherrschen zu müssen.“

Das große Highlight: Die Jahrestagung 2026

Ein absoluter Höhepunkt ihres Freiwilligendienstes war die BSV-Jahrestagung 2026. Hier konnte Jana nicht nur bei der Organisation unterstützen und ihre junge Perspektive einbringen, sondern lernte auch verschiedenste gewaltfreie Schutzansätze kennen. „Zu sehen, wie viele Menschen Teil der Friedensbewegung sind, hat mir in dieser beängstigenden Zeit unglaublich viel Hoffnung gegeben“, erinnert sie sich.

Mehr als nur ein Freiwilligendienst: Die erste eigene WG

Während ihres BFDs hat Jana nicht nur erste echte Berufserfahrungen gesammelt und interessante Konzepte zur zivilen Konfliktbearbeitung kennengelernt – für sie bedeutete das Jahr auch einen großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit: Zum ersten Mal wohnte sie alleine und völlig kostenlos in der Praktikant*innen-WG des BSV. 

Auch wenn die berufliche Zukunft nach dem BFD noch offen ist, steht für Jana fest: Das Jahr beim BSV hat sie darin bestärkt, sich auch in Zukunft intensiv mit politischen Themen zu beschäftigen – sei es im anstehenden Studium oder in ihrer Freizeit.

Ihr Fazit für alle, die noch überlegen: „Insgesamt kann ich einen Freiwilligendienst nur empfehlen!“

Bereit für dein eigenes Abenteuer in der Friedensarbeit?

Wenn dich politische Arbeit, gewaltfreie Konfliktlösungen und das Mitgestalten einer NGO faszinieren, informiere dich direkt beim Träger oder der Einsatzstelle: